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Sonnenräder

Sonnenräder
auf den abgeernteten Feldern,

da liegen sie: riesig, rund und goldengelb,
geerntet , gebunden,
werden heimgefahren in die Scheunen,
in die heimischen Hallen.

Der Sommer in seiner Hochzeit
wärmt und bewacht
das ihm anvertraute Gut.
Er weiß, was Roggen, Hafer
und Gerste am Wohlsten tut.

Er brachte den Regen
und befahl der Sonne
den Schein zu wahren.
Zu viel wäre schlecht
und zu wenig nicht recht.

So tut er es Jahr für Jahr
und jede Ernte ist wunderbar.
So bringt der Sommer das Leben
schlechthin.

Manchmal fällt es ihm schwer,
es stecken ihm viele Dinge quer.
Doch mit Ausdauer und Wärme,
mit Licht und Regen,
beginnt es sich dann
in den Keimen zu regen.

Und wieder ist es gelungen,
es sind ihm die Helfer beigesprungen!
Sonnenreife Halme atmen auf.
der Erntetanz kann beginnen.
Die Missgunst wird
zur Unwichtigkeit gerinnen.

Sonnnenräder zeigen an,
was der Mensch in dieser Jahreszeit kann!
In Einheit mit der Natur
zeigt der Mensch sich hier pur.

20./21. Juli 2006




Kommentare

von bruni am 24.9.13

nun ja, lieber Finbar, sie streben ihr entgegen und ihre Gesichter sind doch wie kleinere Sonnen *lächel*

Diese Räder, meine Sonnenräder, sah ich Sommer für Sommer auf den Feldern liegen und irgendwann dachte ich, die muß ich mir mal mit Worten vornehmen…, sie sind so eindrucksvoll.

Liebe und herzliche Grüße zu Dir. Du weiß nicht, wie ich mich über dieses Entdecken von Dir hier freue, lieber Finbar.

von finbar am 24.9.13 - http://finbarsgift.wordpress.com

kenne ich gut,
das alles… *strahl*

mich wundert immer, liebe bruni,
was die nicht ansehbare sonne
mit so schönen Sonnenblumen
eigentlich zu tun haben soll,
die ich immerzu ansehen könnte!

schönes sonnen(Blumen)gedicht :D :D :D

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