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Grenzen erkannt

Grenzen erkannt,
Flügel verbrannt.

Asche im Meer,
im Herzen das Nimmermehr.

Neues entsteht,
wenn sich die Erde bewegt.

Nach Zerstörung folgt Aufbau,
nach Krieg folgt der Frieden.

Nach Ruhe folgt Power,
doch die nicht auf Dauer.

Kein Lachen des Nachts!

Und doch sucht der Schlaf in den Ecken
nach möglichem Möchtegernlächeln.

DUNKEL, warte nur ab,
bis ich dich finde,
in deinem Verstecke zu bösem Zwecke
und dir den Hals umdrehe,
wenn ich dich sehe.

Ich werde dich finden
und alle Trauergedanken
werden verschwinden.

Flügel werden mir wachsen
aus diesen zarten Spitzen,
die mir an den Schultern sitzen.

Es wird spät sein und einsam
nach dem Ascheregen,
auf dem bewegten graugesichtigen Meer.

Es wird einen rosenzart feinen Anfang geben.
wenn mich die Flügel in die Lüfte erheben.

Und ein Führer ist zur Stelle!

Er trägt über die schmale Schwelle
in den Eingang zum Licht.
Und in dieser Helle sieht meine Seele
mit Klarheit und endlicher Weitsicht
die Mühseligkeit der Menschengesellen.

Sie fliegt und kennt nun ihr Ziel.
Besiegt ist die Angst und
die Seele wiegt sich voll Wonne
auf diesem Flug in die Sonne.

31. August 2006




Kommentare

von bruni am 20.10.13

ja, die Sonne erinnert Dich an das Verbrennen… doch in diesem Falle meinte ich es ja anders *lächel…
Gleich werde ich bei Dir lesen…, von diesem erstmal schönen Flug, der Dich dann so sehr verbrannte…
und Sorcha begrüßt nun freudig lächelnd Finbar

von finbarsgift am 20.10.13 - http://finbarsgift.wordpress.com

*dir ein GROSSES
L A N G E S
lächeln
nun zuschicke*

“flug in die sonne” und anderes in deinem tollen Poem hat mich einerseits an daedalus und Ikarus erinnert, aber auch an die teile 8 und 9 meines es war einmal kein märchen…
finbar grüßt
sorcha *g*

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